Sichtbarkeit

Wie finden Bauherren heute einen Architekten?

2 Minuten Lesezeit · XPONext · aktualisiert am 7. Oktober 2026

Bauherren starten die Architektensuche fast immer online: Sie googeln "Architekt + Ort", prüfen Google Maps-Einträge und Referenzprojekte, fragen aber zunehmend auch KI-Tools wie ChatGPT nach Empfehlungen, laut BrightLocal nutzten 2026 bereits 45 % der Verbraucher KI zur lokalen Anbietersuche, gegenüber nur 6 % im Vorjahr.

Der Ablauf ist damit zweistufig geworden. Am Anfang steht praktisch immer eine Suchmaschine: Nach Angaben von BrightLocals Local Consumer Review Survey nutzen über 90 % der Verbraucher das Internet, um lokale Dienstleister zu finden, meist über eine Kombination aus Leistung und Ort ("Architekt Bonn", "Architekturbüro Neubau Köln"). Wer hier ohne aktuelles Google-Unternehmensprofil und ohne thematisch passende, gut auffindbare Website auftaucht, fällt schon in dieser ersten Runde durch, dazu mehr unter SEO für Architekturbüros. Parallel dazu etabliert sich eine zweite Suchroute: Bauherren fragen ChatGPT, Google AI Mode oder Perplexity direkt nach passenden Büros in ihrer Region, bevor sie überhaupt eine klassische Ergebnisliste öffnen. Laut BrightLocal vertrauen inzwischen 42 % der Verbraucher KI-Empfehlungen genauso stark wie geschriebenen Bewertungen. Damit ein Architekturbüro in solchen KI-Antworten überhaupt auftaucht, braucht es zitierfähigen, gut strukturierten Content, die Grundlage dafür ist Generative Engine Optimization (GEO). Wer nur die eine oder die andere Suchroute bedient, wird für einen wachsenden Teil der Bauherren schlicht unsichtbar.

Quelle(n): BrightLocal, Half of consumers are asking AI for business recommendations; BrightLocal, Local Consumer Review Survey

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Tim Bünger
Tim BüngerMitgründer, Ihr Ansprechpartner
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